Freiheit zum Onlinemobbing?

Medien | KLAUS STIMEDER | aus FALTER 34/01 vom 22.08.2001

Internet. Österreichs Onlinemedien befinden sich in der Zwickmühle. Wo findet die Meinungsfreiheit im Internet ihre Grenzen? 

Die Perversen werden immer stärker! Es ist schlimm mitzuerleben, wie Perverse mit immer härteren Methoden ihre Abartigkeiten in der Öffentlichkeit durchzusetzen verstehen. Jetzt möchten sie sich auch noch an 14-Jährigen vergreifen dürfen." User "Jasomirgott Sarastro" findet klare Worte dafür, was er von der Abschaffung des Paragraphen 209 hält.

  Einer von täglich gut 800 Beiträgen, so genannten "Postings", für die Diskussionsforen von derStandard.at bestimmt. Seit März 1999 bietet die Internetausgabe der "Tageszeitung mit dem Softstorno" ihren Usern die Möglichkeit, unter jedem auf der Website veröffentlichten Artikel ihre Meinung kundzutun. "Am Anfang dachten wir, toll, jetzt hat der User eine Möglichkeit mehr, selber aktiv zu werden. Aber es war relativ schnell klar, dass das so nicht gehen würde", sagt Gerlinde Hinterleithner heute. Einen


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