Die Tricks der Online-mobber

Medien | aus FALTER 34/01 vom 22.08.2001

Eine Auswahl an Methoden, wie Online Mobber andere ordentlich in Verruf bringen können. Definitiv nicht zur Nachahmung gedacht.

Methode eins: die Übliche. Man klickt sich auf die Seite einer der zahlreichen Gratis-E-Mail-Anbieter durch, füllt unter dem Namen der zu mobbenden Person die üblichen Fragebögen aus, und schon hat man eine neue E-Mail-Adresse. Je mehr Details (Hobbys, Interessen, Angewohnheiten) über die zu mobbende Person bekannt sind, umso glaubwürdiger der Fake.

Methode zwei: die Billige. Oft kommt es vor, dass man am Feierabend vergisst, den Computer auszuschalten. Den potenziellen Onlinemobber wirds freuen, sind doch bei fast allen Computern - wenn man sich nicht abmeldet - die persönlichen Voreinstellungen, die personalisierten Bookmarks und oft sogar der automatische Einstieg ins E-Mail-Programm (unter Umgehung der Passwort-Hürde) gespeichert. Der Onlinemobber kann so unter der richtigen E-Mail-Adresse des Mobbingopfers sein böses Handwerk tun. Lässt sich durch einfaches Ausschalten/ Ausloggen umgehen.

Methode drei: tracking down. Die dritte Methode ist die most sophisticated - und gefährlichste - von allen. Das Zauberwort hierfür lautet Tastatur-Tracking. Man lädt sich einfach aus dem Internet die entsprechende Software herunter, und schon ist man in der Lage, jeden einzelnen Anschlag, der auf einer Rechnertastatur gemacht wurde, nachzuvollziehen. Jeglicher Schutz durch Passwörter wird somit zunichte gemacht. Ist man dann erst mal drin, lässt es sich unter der wirklichen E-Mail-Adresse des Opfers locker posten.


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