WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 34/01 vom 22.08.2001

Büro, Büro

Regel Nr. 1: Büro-Affären heißen zwar Büro-Affären, generell sollten Sie aber lieber außerhalb des Büros affären. Denken Sie an Ihre Bandscheiben, und suchen Sie ein nettes Hotel in der Nähe. Es sei denn, Sie arbeiten in einem Betten- oder Massagestudio.

(...)

Regel Nr. 7: Wenn es so weit ist, öffnen Sie die Hose zwar, lassen Sie aber immer an - wenn die Putzfrau reinkommt, sind Sie auf jeden Fall schneller wieder herausgeputzt, und Ihre Kollegin hat den Erklärungsnotstand.

Zwei von "10 goldenen Regeln für richtigen Bürosex", die der frühere profil-Innenpolitikredakteur Markus Huber für das Berliner Magazin Maxim zusammengestellt hat. Wie er sich dafür qualifiziert hat, verrät das Editorial:

Warum er in Sachen Büro und mehr kompetent ist? Huber lernte seine Lebensgefährtin in der Firma kennen. Noch Fragen?

Eigentlich nicht, danke.

Märchenstunde mit "News"

Die Geschichte vom Aschenputtel ist an sich schon kompliziert: Eine mausgraue landwirtschaftliche Bedienstete verkleidet sich für Stunden als Prinzessin, um dann wieder in den trostlosen Zustand von davor zurückzukehren.

Klingt so weit eigentlich gar nicht sooo kompliziert. Aber jetzt kommt News, und jetzt wirds kryptisch:

Wie aber soll man die Metamorphosen der Stéphanie von Monaco, 36, beschreiben? Da begibt sich eine Prinzessin freiwillig ins prinzipiell ehrbare, wenn auch umstrittene Erwerbsfeld der Elefantenknödelentsorgerin. Zwischendurch wird sie rasch wieder Prinzessin für einen Abend, um gleich wieder ins raue Berufsleben zurückzukehren.

Womit immerhin eines klar wäre: So sollte man die Metamorphosen der Stéphanie nicht beschreiben.

Rudolf John ist zwar wieder da ...

... aber noch nicht in Form.


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