MEXIKANISCH: Tortillas & Co.

Stadtleben | aus FALTER 34/01 vom 22.08.2001

Was für die italienische Küche Pasta ist, sind für Mexiko die Tortillas. Die palatschinkenartigen Fladen werden entweder aus Weizenmehl oder (authentischer) Mais hergestellt und bilden die Basis für die meisten Tex-Mex-Gerichte. Am besten tiefgekühlt kaufen und vor der Verarbeitung in der Pfanne leicht erwärmen. Je nach verwendeter Maisart haben Tortillas unterschiedliche Farben.

Tortillas in weicher Form werden mit Fleisch, Käse, Gemüse und Meeresfrüchten gefüllt (als Basis verwendet man fast immer Bohnenmus) und je nach Rezept und Größe für die Zubereitung von Enchiladas, Quesadillas, Burritos und Fajitas verwendet. Wer weiche Tortillas nach Tex-Mex-Art mit der Hand verspeist, sollte die Fladen entweder falten oder einfach nicht zu viel hineingeben (sonst gibts eine ziemliche Patzerei).

Tacos sind frittierte Tortillas, erhältlich in U-Form oder als flache Schale. Werden mit der Hand gegessen, sind besonders knusprig, was zwar lecker schmeckt, sich beim Verzehr aber als eher unpraktisch erweist (bröselige Angelegenheit). Am besten mit Faschiertem, Huhn, Meeresfrüchten, Bohnen und Salat füllen.

Tortilla-Chips sind frittierte, dreieckige oder runde Tortillas mit unterschiedlichem Geschmack (Käse bis Chili), die man entweder mit Dip, Mole (Paste) oder Salsas (Soßen) isst.

Nachos heißen die mit Käse überbackene Tortillachips, die häufig mit einer Pfefferschote oder Ähnlichem belegt werden.

Quesadillas sind Käsetortillas, die zusammengeklappt und in heißer Pfanne gebacken werden, bis der Käse geschmolzen ist.

Burritos sind nichts anderes als mit Fleisch oder Gemüse gefüllte und danach aufgerollte Tortillas.


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