Zoo: Menschen der Woche

Stadtleben | aus FALTER 34/01 vom 22.08.2001

Wenn bei einem "Zoo"-Termin viele Tiere sind, kann das nicht schlecht sein - möchte man meinen. Beim audioroom in der Künstlerhauspassage war es aber zuviel des Guten. "Da braucht man ja schon Insektenspray", meinte Liz Neumayr, Sängerin des Downtempo-Acts UKO. Gemeint waren aber nicht die Szene-Menschen, die in der Passage abhingen, sondern die Horden an kleinen, kakerlakenartigen Käfern, die die Stufen vor dem Künstlerhaus bevölkerten. Immerhin konnten die Schwärme von kleinen Tieren UKO-DJ Martin Nußbaum nicht am Auflegen hindern (dass Neumayr nicht sang, hatte den Grund, dass es sich um einen DJ-Auftritt und nicht um ein Konzert handelte). Zwar animierte die Musik eher die Insekten als das Publikum zum Tanzen, das war aber sicher nicht Schuld des DJs. Was lernen wir daraus? Wer bei guter Musik hocken bleibt, ist selber schuld, wenn ihm Käfer in die Unterhose kriechen. Und: Die besseren Tiere sind eben immer noch Menschen. Besonders bei einem "Zoo"-Termin.

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