Er hat euch doch belogen, II

Medien | Armin Thurnher | aus FALTER 35/01 vom 29.08.2001

Falter vs. haider Jörg Haider hat behauptet, ein im Herbst 1999 dem "Falter" gegebenes Interview sei "reine Erfindung". Längst hätte er, einem rechtskräftigen Urteil des Oberlandesgerichts folgend, diese Behauptung in der "ZiB 2" widerrufen müssen. 

Gut Ding braucht Weile. Seit 28.6.2001 ist Jörg Haider rechtskräftig verurteilt. Er darf nicht mehr behaupten, ein von den Falter-Redakteuren Florian Klenk und Nina Weißensteiner geführtes Interview sei reine Erfindung. Und er hat diese Behauptung in der Sendung "ZiB 2" im ORF im Fernsehen zu widerrufen, wo er sie einst in die Welt gesetzt hatte. Fernsehen wird wieder spannend.

Die Vorgeschichte. Die Falter Zeitschriften Ges. m.b.H. und die Journalisten Nina Weißensteiner und Florian Klenk, vertreten durch Anwalt Dr. Alfred J. Noll, hatten Haider vor dem Handelsgericht Wien auf Unterlassung und Widerruf geklagt. Haider hatte im ORF abgestritten, dass ein von Klenk und Weißensteiner für den Falter geführtes Interview existiere.

Wörtlich


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