e-Moll im Blut

Kultur | Walter Pontis | aus FALTER 35/01 vom 29.08.2001

Musik Eine Entdeckung: die wunderbare Sängerin Eleni Mandell aus Los Angeles und ihre bittersüßen Songs.  

Manchmal beschert einem der Zufall Dinge, nach denen man immer schon gesucht hat. Stellen Sie sich einmal vor, Sie erhalten bei einem Net-Chat einen Tipp, laden sich bei Napster einige Songs herunter und stoßen dabei auf eine exzellente neue Popchanteuse. Auf ihrer Homepage lesen Sie dann überschwängliche Reviews, in denen die Sängerin als weiblicher Tom Waits gefeiert wird. Aber: Auch ihr zweites Album hat keinen Vertrieb in Europa - und so kontaktieren Sie die Musikerin per E-Mail. Sie kündigt Ihnen ein Rezensionsexemplar an. Die Zeit vergeht. Zwei Monate später finden Sie das Paket im Postkasten. Die CD hatte den Schiffsweg genommen.

Neugier also: Die CD heißt "Thrill" und beginnt mit einer groovenden Variation des bekannten Peter-Gunn-Themas. Mit spannungsgeladener Stimme erzählt die Sängerin einer Frau namens "Pauline", wie sie es mit deren Mann auf dem kalten, blauen


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