Kunst kurz

Kultur | Nicole Scheyerer | aus FALTER 35/01 vom 29.08.2001

Was uns an Design beglückt, das sind ja seltener die großen Erfindungen als oft minimale, aber dafür ausgeklügelte Form- und Funktionsverschiebungen. Parallel zur Künstlerhaus-Ausstellung "global tools" zeigt die Galerie KlausEngelhorn 22 (bis 30.9.) unter dem Titel "global tools - spin off" solche erfreulichen Ideen von Londoner und Pariser Designern. Zum Beispiel einen Wecker, der nicht rasselt oder piepst, nein: Wenn es an der Zeit ist, beginnt das ganze zierliche, weiße Nachtkästchen mit integriertem Uhrwerk ungestüm zu wackeln und zu poltern. Der Schöpfer dieses "Alarm Clock Table", Michael Anastassiades, entwarf auch die "Message Cups", fein gearbeitete Holzbecher, in denen man dank kleiner Sprachspeichersysteme wiederabrufbare Botschaften hinterlassen kann - ideal für verspielte Kommunarden. Von Tord Boontje stammt eine sehr schöne Serie von Gläsern, Vasen und Gefäßen aus recycelten Wein- und Bierflaschen. Die französische Gruppe RADI Designers liefert zu ihrem zylinderförmigen


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