Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 36/01 vom 05.09.2001

Wie es so seine Art ist, servierte Armin Thurnher die Meldung der Woche mit klassisch-britischem Understatement und erst, nachdem nach gut einstündigem kollektivem Grübeln die Arbeit, die in der montäglichen Redaktionssitzung zu leisten ist, getan war. Kurz wurde noch das Wesen des asiatischen Steppenbären erörtert (gut? böse? jenseits?) und der Frage nachgegangen, ob es diesem als willentliche Grausamkeit angerechnet werden muss, wenn er - wie unlängst in einem steirischen Zoo - kleinen Mädchen, die ihm zu nahe kommen, einen offenen Unterschenkelbruch zufügt. Über den Unterschenkel der Nation wurde - das muss ich hier ganz offen sagen - kein Wort verloren. Und weil Sie eh draufgekommen wären, gleich noch ein Geständnis: Es findet sich auch in dieser Ausgabe nicht der Funke eines exklusiven Hermann-Maier-Interviews. Eine Woche lang hatten wir alte Interview-Tonbänder aus der Lade gefischt und unsere E-Mail-Mistkübel durchforscht - nichts zu machen.

  Ansonsten ist das Blatt


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