Im Würgegriff

CHRISTIAN FELBER | Vorwort | aus FALTER 36/01 vom 05.09.2001

Finanzpolitik. Immer mehr Politiker fordern die Tobin-Steuer. Das Bollwerk gegen die globalisierte Wirtschaftspolitik sind die USA.

James Tobin ist mittlerweile 83 Jahre alt. Seit 1972 kämpft der US-Ökonom und spätere Nobelpreisträger gegen Währungsspekulationen. Erst vergangene Woche erneuerte er seinen Vorschlag, internationale Devisentransaktionen zu besteuern, in einem Interview mit dem deutschen Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die nach ihm benannte Tobin-Tax gibt es aber noch immer nicht.

  Erst heute, nach fast dreißig Jahren, freunden sich einige politische Akteure mit Tobins Idee an: der französische Regierungschef Lionel Jospin oder seine Amtskollegen aus Indien, Malaysia, Brasilien und Dänemark. Das kanadische Parlament fordert die Tobin-Steuer immerhin schon seit 1998, die finnische Regierung hatte sie im Antrittsprogramm. Caritas-Präsident Franz Küberl ist ebenso dafür wie der milliardenschwere US-Investor George Soros.

  Tobin erfand die "Devisentransaktionssteuer"

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