Leichtathletin Stephanie Graf

"Setze mir nach oben keine Grenzen"

Medien | aus FALTER 36/01 vom 05.09.2001

Falter: Warum kandidieren Sie?

Graf: Ich will die erste aktive Sportlerin sein, die im ORF mitentscheiden kann. Dabei möchte ich für mehr Gerechtigkeit sorgen, weil es Sportarten gibt, denen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Mir ist aber auch klar, dass Sport nicht das Wichtigste auf der Welt ist. Mir liegt deshalb ein allgemein ausgewogenes Programm am Herzen.

Welche Kompetenzen haben Sie als Publikumsrätin?

Gar keine - und sehr viele: Ich bin ein sehr sozialer Mensch, konfliktfähig und kann mich, so behaupte ich, ausdrücken.

Was ist Ihre Lieblingssendung?

Ich versuche, wenigstens manchmal die "ZiB" zu sehen - wenn ich Zeit habe.

Wollen Sie auch in den Stiftungsrat?

Als Sportlerin setze ich mir nach oben keine Grenzen.

Was macht der Stiftungsrat?

Ich habe das bisher nur überflogen. Der Stiftungsrat hat am meisten Einfluss auf die Programmgestaltung.

Als Mitglied desselben haften Sie aber auch für den ORF.

Das ist ganz normal, wenn man Verantwortung übernimmt.

Sind die ORF-Gebühren zu hoch?

Nein. Ein Zeitungsabo kostet auch Geld. Für Unterhaltung muss man eben zahlen.

Wie hoch sind die Gebühren?

Weiß ich nicht. Aber es gibt Ausnahmen für Bedürftige.

Wer soll Generaldirektor werden?

Gerhard Weis macht das sehr gut.


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