Angst vorm Aids-Affen

Stadtleben | NINA HORACZEK | aus FALTER 36/01 vom 05.09.2001

AFFEN-AFFÄRE. Die "Aids-Affen" kommen in den Safaripark Gänserndorf, schreibt die "Kronen Zeitung". Doch kaum ein Gänserndorfer fürchtet sich. Warum eigentlich nicht?  

Ganz Gänserndorf hat Angst. "Oh Gott, was tun die da bloß? Wenn das nur gut geht", stöhnt ein Pensionist in der Kronen Zeitung. Die "Aids-Affen" sind los. Auch im U-Express, dem neuen Mediaprint-Produkt, das jeden Tag gratis in Wiens U-Bahnen aufliegt, fürchtet man sich: Dort fragt sich ein Anrainer, was wohl passiert, wenn eine Gelse zuerst bei einem "Aids-Affen" Blut saugt und dann auch noch einen Menschen sticht. Ein Horrorszenario.

  Seit Tagen trommelt Österreichs auflagenstärkste Tageszeitung, dass in der 9000-Seelen-Gemeinde nahe Wien die nackte Angst umgehe. Die Pharmafirma Baxter schließt nämlich ihr Primatenzentrum im etwa zwanzig Kilometer von Gänserndorf entfernten Orth an der Donau, die ehemaligen Laboraffen erhalten im Safaripark Gänserndorf ein neues Zuhause. An 15 der insgesamt 128 Affen -


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