Einkaufs-Center: Unter einem Dach

Stadtleben | aus FALTER 36/01 vom 05.09.2001

Gasometer . Wiens neueste Shopping-Mall läuft quer durch die vier neu gestalteten Gasometer und wartet mit einigen kleinen Eigenheiten auf: So ist eine Durchquerung auf einer Ebene nicht möglich, von der Eingangshalle (positiv: direkt bei der U-Bahn) geht es erst einmal drei Geschoße nach oben, bevor man in die nächsten Hallen gelangt. Ansonsten hat die G-Town interessanterweise alles an Shops für ein sehr junges Publikum zu bieten, obwohl die meisten Gasometer-Bewohner Singles in ihren Zwanzigern bzw. Dreißigern sind. Infos unter www.gasometer-wien.at

SCS. Der Klassiker unter Wiens Einkaufszentren ist eigentlich gar nicht in Wien. Prototypisch für sämtliche Vor- und Nachteile von Shoppingcentern außerhalb der Stadt. Vorteile: Hier gibts alles und Ikea samt einem eigenen Bus, der tagsüber zwischen City und SCS pendelt. Nachteile: Nur mit dem Auto gut erreichbar, unübersichtlich angelegt. Infos unter www.scs.at

Donauzentrum/Donauplex. Eventshopping in Reinkultur. Riesenkinos, Riesendisco, Riesenauswahl an Gastronomie und Shops. Die Erschließung der beiden Gebäude ist etwas seltsam, dafür fährt die U1 (Endstation Kagran) bis vor die Haustüre. Infos unter www.donauplex.at

Lugner-City. Der Baumeister soll in finanziellen Schwierigkeiten sein - jetzt soll Österreichs liebster Fastbundespräsident Richard Lugner gar über einen Teilverkauf seiner Lugner-City in Rudolfsheim-Fünfhaus nachdenken. Dabei läuft das Geschäft im Einkaufszentrum, allen Unkenrufen zum Trotz, gar nicht so schlecht. Möglicher Grund: Nicht nur am Opernball, auch auf seiner Showbühne sorgt der kreative Herr Ingenieur für ultimative Star-Dichte. Gerade erst verpasst: Antonia aus Tirol.

Infos unter www.lugner.at


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