"Gott hat mich lieb"

GERALD JOHN | Politik | aus FALTER 37/01 vom 12.09.2001

SPÖ. Rudolf Edlinger ist der Einzige aus der alten Riege der SPÖ, der die Wende wirklich gut verkraftet hat. Als Schandmaul, Schmähbruder und vielleicht bald auch Rapid-Präsident stiehlt der Veteran so manchem Grünschnabel die Show. 

Der kleine Wolfgang leidet unter Größenwahn. Ständig biedert sich Wolfgang bei den großen, stolzen Pferden an. Dabei ist er nur ein Schaf, ein psychisch gestörtes Schwarzkopfschaf. Bürgermeister Michael Häupl hat es einem Hobbybauern, seinem Parteifreund Rudolf Edlinger, geschenkt. Der taufte es spontan Wolfgang. "Aber bitte nichts Politisches hineininterpretieren", sagt der Sozialdemokrat Edlinger. Und grinst.

  Rudolf Edlinger kann es einfach nicht lassen. Obwohl er mit 62 Jahren das Pensionsalter erreicht hat. Obwohl er, als Finanzminister, im Wahlkampffinish 1999 einen Herzinfarkt erlitt. Was soll er auch machen? Parteichef Alfred Gusenbauer schwärmt zwar regelmäßig vom tollen Nachwuchs der SPÖ, von den Simas und Kubitscheks, doch die

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