Imitation of Life

Kultur | DREHLI ROBNIK | aus FALTER 37/01 vom 12.09.2001

FILM. Solange es Menschen gibt, leidet der Roboter-Bub in Steven Spielbergs Märchen "A.I. - Artificial Intelligence" daran, dass er nicht so echt ist wie die Liebe zu seiner Mutter. Am Ende gibt es keine Menschen mehr, nur noch Liebe zum Film.  

Bekanntlich ist Intelligenz ein Kulturprodukt. Ergo befasste sich "Treffpunkt Kultur" bereits im August mit "Artificial Intelligence", zumal mit einem Aspekt des Films, der schon in Vorfeld und Vorspann seiner Künstlichkeit wegen ins Auge springt: Eine Stanley-Kubrick-Produktion in der Regie von Steven Spielberg, diese Verbindung mutet unnatürlich und hybrid an. Und doch hat sie sich, glaubt man dem ORF-Magazin, ganz organisch ergeben. In einem Kubrick-Porträt vor dem "A.I."-Beitrag liefen erstmals veröffentlichte Filmaufnahmen vom Regisseur im Kreis von Frau und Kindern, und es hieß: "Mit dem Einblick in Kubricks Privatleben erscheinen auch die Filme in einem anderen Licht. Die verstörende Gewaltstudie ,Clockwork Orange' wird zur Schreckensvision


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