NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 37/01 vom 12.09.2001

POP

Pole: R

~scape/Ixthuluh

Mit vierstelligen Verkaufszahlen gehört der deutsche Produzent Pole zu den Stars der experimentellen Elektronikszene; knisternd-knuspernde Dub-Tracks sind sein Markenzeichen. Nur dass dieses Rezept nach drei Alben langsam etwas verbraucht schien. Mit "R" versucht der Mann eine Neuorientierung. Dafür hat er sich der heimlichen Klassiker "Raum 1" und "Raum 2" von seiner ersten Maxi angenommen und sie gemeinsam mit einem Gitarristen (!), der Poles dubbigem Sound so etwas wie eine leicht bluesige Komponente hinzufügt, überarbeitet. Das mag zwar Freunde der Gitarre ganz bestimmt nicht zu Clicks & Cuts bekehren, eröffnet dem generell etwas erschöpften Genre aber immerhin die eine oder andere neue Perspektive.

SEBASTIAN FASTHUBER

Eins Zwo: Zwei

Yo Mama / Zomba

Neues aus dem Olymp des deutschsprachigen HipHop. Nachdem das Hamburger Duo Eins Zwo schon mit seinem Debüt vor zwei Jahren einen völlig neuen Standard im Genre etablierte, folgt hier der nächste Meilenstein.


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