Kriegsgeschrei

RAIMUND LÖW | Terror | aus FALTER 38/01 vom 19.09.2001

USA. Trotz Schock: Die amerikanische Führung ist nicht zu einer Truppe kriegsgeiler Fundis mutiert.  

Unter Ronald Reagan hat Amerika einen "Krieg gegen Drogen" begonnen, Bill Clinton wollte einen "Krieg gegen Aids". Lyndon B. Johnson hatte einst der Armut den Krieg erklärt. Wenig verwunderlich, dass George W. Bush auf das Massaker des 11. September mit einer Kriegserklärung an den Terrorismus reagiert. Keine Weltmacht, die so furchtbar getroffen würde wie die Vereinigten Staaten an diesem fatalen Tag, könnte sich ein anderes Ziel geben als die Zerstörung des hinter einem solchen Angriff stehenden Feindes.

  Durchaus möglich, dass die amerikanischen Streitkräfte in den nächsten Wochen von sicheren Luftangriffen bis zu riskanten Kommandoaktionen alles Mögliche unternehmen, was der Welt als Schlag gegen den internationalen Terrorismus präsentiert wird. Der Druck auf islamische Staaten zur stärkeren Repression gegen fundamentalistische Gruppen dürfte sprunghaft ansteigen. Für

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