WTC Online

Terror | HANNES STIEGER | aus FALTER 38/01 vom 19.09.2001

MEDIEN. Nach dem Attentat präsentiert sich das Internet in seiner ganzen Vielfalt. Videos, Weblogs, Hackattacken, Newssites, Lauschangriffe, Hassseiten spannen ein virtuelles Netz rund um den größten Terrorakt der Geschichte. 

Der größte Terrorakt der Geschichte hat das Internet, oberflächlich betrachtet, kaum gestreift. Der Gelegenheitssurfer bemerkte vielleicht gerade noch die Ausfälle einer der Hunderten Webcams, die an den Türmen des World Trade Centers montiert waren. So gesehen nur eine kleine Wunde im weltumspannenden Netz aus dicken Leitungen und schnellen Servern. Die Infrastruktur blieb bis zum Schluss intakt - Angestellte verschickten letzte E-Mails, während Händler im Südturm den Goldpreis zum Schluss noch um zehn Prozent in die Höhe trieben, immer ein Auge auf den brennenden Nordturm gerichtet.

  Der Terrorakt ereignete sich kurz vor neun Uhr früh, als gerade halb New York auf dem Weg zur Arbeit war. Dort angekommen, bediente man sich des Büromediums schlechthin:


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