"Indianer aus Holz"

Stadtleben | KLAUS STIMEDER | aus FALTER 38/01 vom 19.09.2001

INSELAFFÄRE. Unter den Veranstaltern des sommerlichen Indianerdorfes auf der Donauinsel ist ein bizarrer Streit entbrannt: Reuben Silverbird, Stammesvertreter der Apachen, fühlt sich von seinen Wiener Partnern ausgenutzt und diskriminiert. 

Am Anfang waren das Dorf, der Sommer, die Insel, die Tipis, die Indianer, lachende Kindergesichter und faszinierte Eltern. Ein "historisches Ereignis in Wien" - so die für das Event werbende Homepage. Das erste Indianerdorf Europas, samt original indianischen Speisen und Drinks. Alles hatte so gut begonnen an jenem 29. Juni, das Eröffnungskonzert lockte die Massen ins Indianerdorf am Rande der Donauinsel. Geendet hat alles in einem bizarren Streit, der jetzt sogar vor dem Kadi zu enden droht.

  Im Mittelpunkt des Konflikts: Joseph Reuben Silverbird, US-Staatsbürger aus Albuquerque, derzeit wohnhaft in Hütteldorf. Der Stammesvertreter der Apachen ist nach Europa gekommen, um den Menschen indianische Spiritualität nahe zu bringen - mit Vorträgen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige