PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Blaupause heute: Crazy Martin

Stadtleben | aus FALTER 38/01 vom 19.09.2001

... Was soll ich jetzt tun? Zu schwerer Arbeit tauge ich nicht, und zu betteln schäme ich mich ... Ich sage euch: Macht euch Freunde ... Kein Sklave kann zwei Herren dienen ...

Lk 16,1-13

(Evangelium am 25. Sonntag im Jahreskreis eines Lesejahres C)

Crazy Martin Schinnagl war hundert Tage in der zweiten Staffel der österreichischen Big-Brother-Kommune namens "Taxi Orange" öffentlich wohnhaft, und ich sah ihm und allen 27, die im Fernsehen wohnten, zu. Natürlich begeistern den alten Päderasten junge Kerle über die Maßen, und als Schinnagl (www.martinschin agl.at) jetzt sein "Kutscherhof-Tagebuch" (Alekto 2001) veröffentlichte, habe ich es gekauft. Ein Berührungsversuch. Ja, ich hoffte auch auf Fotos. Und es ist eines drinnen, breitschenkelige Schritts, enge, glänzende Hose, Schinnagl auf Seite 123, in schmerzhafter Körperhaltung, wo du dich gut hindenken kannst, knieend oder stehend. Aber vor allem hat da einer, während die Quotengeier herumlauerten, konsequent hundert Tage Exerzitien


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