TIER DER WOCHE: Prophetisches

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 38/01 vom 19.09.2001

"Und ist es wirklich wahr, Sidhi, dass du ein Giaur bleiben willst, ein Ungläubiger, der verächtlicher ist als ein Hund und widerlicher als eine Ratte, die nur Verfaultes frisst?"

Karl May, "Durch die Wüste" (1892)

Was für ein Terror! Nun senden auch die auf Tierthemen spezialisierten Newsserver nur mehr Stories von Blindenhunden, die ihre Herren aus dem einstürzenden World Trade Center gerettet haben. Aber in dieser Kolumne wird nicht zurück, sondern nach vorne, in die Zukunft, geblickt. Der US-Präsident kündigte den Sieg des Guten über das Böse an, und dieser zentralen Frage soll hier nachgegangen werden. Zu den guten, weil heiligen Tieren zählt im Islam zum Beispiel der Salamander.

Denn diese Tiere retteten Abraham, dem Onkel des Propheten Mohammed, das Leben: Der Tyrann Nemrud nahm Abraham in der Stadt Urfa gefangen und wollte ihn auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Doch Salamander sammelten in ihren Mäulern Wasser und löschten damit das Feuer. Als Böse gelten daher aber Maultiere,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige