NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 39/01 vom 26.09.2001

POP

Rufus Wainwright: Poses

Dreamworks

Drei Jahre nach seinem enthusiastisch aufgenommenen Debüt präsentiert Rufus Wainwright, Sohn des Musikerpaars Loudon Wainwright III und Kate McGarrigle, sein zweites Album. Darauf mixt er Tin Pan Alley, Vaudeville und Musiktheater zu Broadway-tauglichem melodramatischem Piano-Pop. Wainwright bereitet die Stücke zwar mit erweiterter Band-Formation auf, vermeidet es aber geschickt, überladene Arrangements zu erzeugen. Zudem wartet er nun mit einem breiteren Gesangsspektrum und einer unverkrampften Indie-Pop-Attitüde auf. "Poses" ist zugänglicher als der Vorgänger und eines der stimmigsten Songwriter-Alben des Jahres.

WALTER PONTIS

Diverse: Popfakes

Wüstenkatz/Trost

Auf dieser formschönen und mit viel Liebe zum Detail gestalteten Kompilation laden sechs junge österreichische Formationen in ihre mehr oder weniger verschrobenen Klangwelten. Im Spannungsfeld zwischen klassischen Laptop-Sounds, liebenswürdigem Heimwerkergefrickel, analogen Klangkörpern

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