"Ich sehe selten fern"

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 39/01 vom 26.09.2001

FILM. Mit "The House of Mirth" hat der englische Regisseur Terence Davies einen Kostümfilm mit "X-Files"-Star Gillian Anderson in der Hauptrolle gedreht. Mit dem "Falter" sprach er über die Wahl der Schauspieler, die Schwierigkeiten, Geld aufzutreiben, und die Langweiligkeit von Jane Austen. 

House of Mirth" ist für den Regisseur Terence Davies der erste Film, der den stark autobiografisch geprägten Themenkomplex Kindheit und Erinnerung hinter sich lässt. Und: Es ist eindeutig der Davies-Film, in dem am wenigsten gesungen wird. Vor allem in "Distant Voices, Still Lives" (1988) und "The Long Day Closes" (1992), in denen der 1945 als jüngstes von sieben Kindern in Liverpool geborene Davies Erinnerungen an seine Kindheit verarbeitete, spielte kollektives Liedgut eine große Rolle. Zuvor hatte Davies drei ebenfalls stark autobiografisch gefärbte, in Schwarz-Weiß gedrehte und zwischen 1976 und 1983 entstandene Kurzfilme zu "The Terence Davies Trilogy" zusammengefasst, die unter anderem


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