Vom Essen im Mausoleum

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 39/01 vom 26.09.2001

NEUES LOKAL. Mit dem Mumok-Restaurant eröffnete das zweite der geplanten sechs Lokale im Museumsquartier. Und es ist besser, als man erwarten durfte.

Nun gut, Kritiker und Feuilletonisten werden dafür bezahlt, ihre Meinung nicht für sich zu behalten, weshalb dann Diskussionen losbrechen, die man sich eigentlich schenken könnte. Ob das "Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig" schön ist oder nicht, bleibt letztendlich Ansichtssache, es als Mausoleum zu bezeichnen ist auf jeden Fall ein Killerargument klassischer Schule. Weil aber jedes Detail des Museumsquartiers die Gemüter dieser Stadt erregt, gab es natürlich auch hitzige Debatten über die Verpflegung. Kritik am Ausschreibungsmodus und an möglichen Redundanzen wurde laut (auch an dieser Stelle, ich gestehs), vor der umfassenden und generellen Rucolisierung und Mozzarellitis wurde gewarnt.

  Wenn es aber so weitergeht wie bisher, kann man den Alarm getrost abblasen, denn das neue Lokal im Mumok hat echt was zu bieten, das über


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