Nobel meets Nippon

Roger Willemsen | Extra | aus FALTER 40/01 vom 03.10.2001

Er ist im Westen völlig unbekannt. Er wird in anderen Bereichen vergeben. Allein die eigentümlichen Rituale der Feierlichkeiten sind schon die Reise wert. Ein Augenschein von der Verleihung des Kyotopreises, der japanischen Version des Nobelpreises.

Die erste Auszeichnung wurde vor sechzehn Jahren ausgerechnet dem Nobelpreiskomitee verliehen - in Anerkennung bahnbrechender humanitärer Leistungen. Der Kyotopreis ist die einzige weltweit dem Nobelpreis vergleichbare Auszeichnung, zu vergeben in drei Kategorien, die in Stockholm nicht berücksichtigt werden: erstens Grundlagenforschung, zweitens fortgeschrittene Technologie, drittens Kunst und Philosophie. Anders als in Schweden trägt der Preis aber nicht den Namen des Stifters, sondern den der alten Kaiserstadt Japans, Kyoto.

Preisstifter ist Kazuo Inamori, Gründer von Kyocera, einem der größten Keramikhersteller der Welt, führend in Leitsystemen für Computertechnologie. Jeder der Kyotopreise ist mit einer halben Million Euro dotiert.

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