VOR 20 JAHREN IM FALTER

Vorwort | aus FALTER 40/01 vom 03.10.2001

... wiesen V. Erhard und E. Haider darauf hin, dass ein Drittel aller Wiener Wohnungen kleiner als 45 Quadratmeter waren.

Wien hat eine überalterte, daher schlecht ausgestattete, überbelegte und extrem sanierungsbedürftige Wohnungsstruktur. Ca. ein Viertel aller Wohnungen hat Substandard-"Qualität", das heißt kein Wasser oder WC in der Wohnung. Lediglich ein Drittel der Wohnungen (vornehmlich Neubauten) verfügt über eine Zentralheizung. 1980 waren mehr als die Hälfte der Wohnungen kleiner als 45 m2 und einige tausend "Wohnungen" sogar kleiner als 20 m2.

  Folge: Ein Drittel der Wohnungen, in denen rund vierzig Prozent der Wiener Bevölkerung leben, ist überbelegt. Dass die durchschnittliche Wohnfläche pro Person von 10 m2 (1910) auf 25 m2 (1971) gestiegen ist, mag die Fiktion eines Statistikers sein, wenn man weiß, dass ca. acht Prozent der Wiener in drei Wohnräumen pro Person ihr bescheidenes Dasein fristen dürfen. Die überbelegten Wohnungen befinden sich hauptsächlich in


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