Sicherheit im globalen Dorf

OTMAR HÖLL | Politik | aus FALTER 40/01 vom 03.10.2001

ANALYSE. Um den menschenverachtenden Terrorismus einzudämmen, benötigt man vorrangig andere als militärische und technologische Mittel: Politik, Diplomatie und die Forschung nach den Motiven der Täter. 

Dass die typischen Bedrohungsbilder des Kalten Krieges - ein großer, unter gewissen Umständen sogar nuklearer Schlagabtausch zwischen Ost und West oder konventionelle Kriege zwischen Staaten - zumindest vorerst passé sind, wird unter Experten schon längst nicht mehr kontroversiell diskutiert. Dafür gab es genügend gute theoretische wie praktische Gründe, wenn die richtigen Schlüsse aus den realen Konflikten der letzten Dekade gezogen und die tief greifend veränderten Rahmenbedingungen des internationalen Systems seit der Zäsur von 1989/91 richtig interpretiert wurden. Dass eines der neuen Konfliktszenarien aus dem Spektrum der so genannten umfassenden Sicherheitsprobleme der Zeit nach dem Kalten Krieg in Gestalt des Terrorismus in einer derart grauenvollen Weise direkt ins

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