Zwischen Geburt und Tod

Kultur | NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 40/01 vom 03.10.2001

KUNST. Die Ausstellung "Flash Afrique" gibt einen spannenden Überblick über die afrikanische Fotografie der letzten fünfzig Jahre und deren kulturelles Umfeld. 

Das Leben spielt sich zwischen zwei Tagen ab: dem deiner Geburt und dem deines Todes", rappt ein Mitglied der senegalesischen Band Sawan Bawan. Ein paar Fotos sind oft das Einzige, was bleibt. Seitdem Kolonialherren, Militär und Missionare die Fotografie vor rund 150 Jahren nach Afrika brachten, hat diese dort eine wichtige Rolle gespielt, die allerdings erst seit den Neunzigerjahren eingehender erforscht wird.

  Die sechs Positionen, die Gerald Matt und Thomas Mießgang für die Ausstellung "Flash Afrique. Fotografie aus Westafrika" ausgewählt haben, bieten sowohl zeitgenössische Arbeiten als auch exemplarische Werke der letzten fünfzig Jahre. Ein spannendes Begleitprogramm mit Filmen, Symposien und Konzerten (siehe Kasten) vermittelt dem Besucher das kulturelle Umfeld der Künstler. So führt etwa der 1998 entstandene


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