Das rote Experiment

Stadtleben | NINA HORACZEK | aus FALTER 40/01 vom 03.10.2001

GEBURTSTAG. Das WUK feiert Jubiläum. Was ist aus dem "geduldeten Experiment der Sozialdemokratie" in den vergangenen zwanzig Jahren geworden? Fünf Wegbegleiter erzählen von "ihrem" WUK.

Das WUK feiert. Seit zwanzig Jahren wird das Backsteinhaus des "Vereins zur Schaffung offener Kultur- und Werkstättenhäuser" in der Währinger Straße selbst verwaltet. Bis heute gibt es das ganze Jahr über Veranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen, Kindergruppen, eine alternative Volks- und Hauptschule, zahlreiche Werkstätten und Ateliers, zwei Pensionistenvereine, verschiedene Jugendprojekte, das Stattbeisl und vieles mehr. Doch was ist von der Idee, eine alternative Gesellschaft aufzubauen, geblieben? Und wie geht es heute im WUK zu? Ein Haus, viele Geschichten: Der Falter hat mit verschiedenen Menschen aus dem WUK gesprochen:

Walter Hnat, 81, Seniorengruppe

"Nach über zwanzig Jahren ist das WUK immer noch mein Zuhause. Wir haben eine Seniorengruppe aufgebaut, die heute 800 Mitglieder hat und sehr

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