Diesseits der Brücke

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 40/01 vom 03.10.2001

NEUES LOKAL. Das Depot, der ehedem im MuQua beheimatete "Verein zur Förderung der Diskurskultur", hat eine neue Location. Und ein neues Beisl.

Die Geschichte des "Depot-Cafés" im ersten Hof der MuQua-Baustelle war lang und voller Missverständnisse. Egal, mit der Räumung des Depots verschwand jedenfalls auch die heiter-provisorische Kaffeebar, um allerdings kurz nach dem Auszug in neuer Frische und in Steinwurfweite entfernt wieder aufzutauchen: Auf die Räumlichkeiten des alten Marek-Möbelhauses aus den Zwanzigerjahren in der Breite Gasse hätten zwar auch Kunsthalle und Mumok gespitzt, erzählt Depot-Chef und ehemaliger Falter-Mann Wolfgang Zinggl, "die hätten dann da sicher irgendwelche schicken Büros reingetan". Dem Depot kam allerdings zugute, dass der Vormieter "uma" (3-D-Visualisierungen, Datenmanagement, Weblösungen) auch im Depot-Vorstand sitzt, und so wurde eben für den "Verein zur Förderung der Diskurskultur" entschieden.

Die Millionen, die die MuQua-Museen in die Gestaltung


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