SKATER-BASICS: Durch Wien rollen

Stadtleben | aus FALTER 40/01 vom 03.10.2001

Coole Poser, die breitbeinig in ihren Skaterhosen herumwandern, aber kein Skateboard unter den Füßen halten können, sind bekanntlich traurige Gestalten. Wer aber seine im Quiksilver-Shop erworbenen Kleider auf Wiens Straßen und Plätzen einsetzen möchte, der kann sich hier austoben:

Streetspots. Skateboardfahren ist auf Straßen und öffentlichen Plätzen nicht gestattet - gefahren wird trotzdem. Und zwar besonders gerne auf der Donauinsel, am Karlsplatz, am Heldenplatz und auf den Rathausstiegen.

Arne-Karlsson-Park. Im neunten Bezirk zwischen Währinger Straße und Spitalgasse gibt es einen eigenen kleinen Skater-Käfig.

Auer-Welsbach-Park. Neben dem technischen Museum findet man Wiens erste und einzige Halfpipe, also eine U-förmige Rampe, auf die sich nur Profis trauen.

WIG-Park. Oberlaa Wiens bester Skatepark mit verschiedensten Radien und Kurven. Äußerst gut zum Cruisen (Herumrollen) geeignet.

Skatelab. In der Walserstraße im zweiten Bezirk gibt es seit einigen Jahren Wiens bislang einzige Indooranlage, bei der man jedoch Eintritt zahlen muss.

Trockenskaten. Wer nicht auf dem Brett stehen kann, weil der Fuß gerade eingegipst ist, der kann sich in diversen Skatershops, wie zum Beispiel bei Fame (2., Zirkusg. 36) oder Rag (1., Judeng. 4), Videos von weltberühmten Skatern besorgen.

Skateliteratur. Auch Skateboardfahrer lesen Bücher - oder sehen sich zumindest die Bilder an. Das Wiener Skatemagazin www .yeyomagazine.com ist momentan nur online erhältlich, die erste gedruckte Ausgabe ist für November geplant.


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