StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 40/01 vom 03.10.2001

Auf Wiedersehen, Hermann Maier! Wir haben einen neuen Helden. Und zwar "Rampen-Rudi", den König der Halfpipe. Dem 18-jährigen Skater, der sich auf die bis zu vier Meter hohe, U-förmige Rampe spezialisiert hat, gelang es beim Skateboard-Europacup in Basel, ins Finale zu skaten. Und das, obwohl Rampen-Rudi zehn Schrauben ins Bein genagelt hatte. Am letzten schönen Herbsttag des vergangenen Jahres hat es den eifrigen Skater etwas zu wild vom Brett geworfen. Das Ergebnis: Knöchel gebrochen, Sprunggelenk zertrümmert und alle Bänder gerissen. Im Frühling hat er trotzdem wieder geskatet. Die Schrauben wurden vor wenigen Tagen herausoperiert, aber ob uns Rampen-Rudi als nationales Sportidol erhalten bleibt, ist ungewiss: "Die Rampen in Wien sind nicht die besten, und es gibt keine einzige Halfpipe in einer Halle", ärgert sich Rudi. "Da überlege ich mir schon, nach Deutschland zu ziehen." N.H.


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