Was schon mal bleibt

Extra | Vrääth Öhner | aus FALTER 41/01 vom 09.10.2001

Trailer Die beiden Viennale-Spots von Jonas Mekas deuten schon jetzt an, was nach dem Festivalbesuch im Kopf alles durcheinander gewirbelt worden sein wird.

Die Viennale-Trailer der letzten Jahre waren eigentlich keine, sondern kurze Filme, die für sich selbst stehen konnten. Heuer ist das nicht anders, heuer hat der amerikanische Avantgardefilmer und Begründer des Anthology Film Archives in New York, Jonas Mekas, für die Viennale zwei kurze Filme produziert, die nicht nur in sich schlüssig sind, sondern sogar mit einem Titelinsert beginnen: "Wien und Mozart" bzw. "Elvis". Das erscheint nur konsequent, denn im Gegensatz zu Filmtrailern, die als Teil eines Film-Ganzen, das erst später kommt, dieses Ganze als begehrenswert präsentieren, müsste man sich bei einem Festival-Trailer ja fragen, ob ein Festival-Ganzes in anderthalb Minuten überhaupt darzustellen wäre. Besser, man zeigt gleich einen kurzen Film (der ja auch irgendwie Teil des Festival-Ganzen ist) und hat die Zuschauer damit


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