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Zweimal Kiew, einmal Wien

Extra | aus FALTER 41/01 vom 09.10.2001

Auf allen Meeren

Manchmal gehen Bubenträume in Erfüllung. Einmal auf einem fliegenden Holländer zu fahren, beispielsweise. Mit "Auf allen Meeren" hat sich Johannes Holzhausen diesen Traum mehr als nur erfüllt: sein Film, der die letzte Fahrt des Flugzeugträgers "Kiev" dokumentiert, gehört zu den Höhepunkten der aktuellen heimischen Filmproduktion.

Während der einstige Stolz der sowjetischen Marine also im Schlepptau eines Frachtkahns seiner letzten Bestimmung, einem Themenpark in China, entgegentuckert, läuft gleichsam im Rückwärtsgang die Geschichte des Kriegsschiffes ab. Erzählt wird diese Geschichte von jenen Menschen, die seit dem Stapellauf anno 72 auf der "Kiev" Dienst getan haben: ihren früheren Kommandanten, einem Artillerieoffizier, diversen Mannschaftsmitgliedern und einem Marine-Maler. Jeder von ihnen hat das ein oder andere Erinnerungsstück mitgehen lassen, das wie eine Reliquie behütet wird: "Die Flagge", sagt einer, "ist schon halb zerfranst - so ist es auch mit


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