Kreis, Spirale, Endlosschleife ...

Extra | Michael Loebenstein | aus FALTER 41/01 vom 09.10.2001

Restless Souls In einem Special dokumentiert die Viennale die "Neue Welle" geistreicher japanischer Horrorfilme.  

Zwei Teenager sitzen im Halbdunkel ihres Zimmers und erzählen sich eine gruselige Geschichte. Nicht nur sie. Ganz Japan tut es. Auf Schulhöfen und in den Cafeterias geht ein Gerücht um, das jeder vom Hörensagen kennt: von Jugendlichen, die sich zum Spaß ein merkwürdiges Video reinziehen und kurz darauf sterben - ohne ersichtlichen Grund, ohne äußere Einwirkung, einfach so. Blöderweise aber häufen sich die Todesfälle tatsächlich, und auch eines der zwei Mädchen ist keine fünf Minuten später bereits tot. Anscheinend gibt es das tödliche Videoband wirklich: Sieh es an, und du bist verhext.

Das gilt scheinbar nicht nur auf, sondern auch vor der Leinwand: "Ringu" ("The Ring") von Hideo Nakata trat 1998 bei seinem Kinostart in Japan, Hongkong und Taiwan einen Hype los, der sich bis zu einem gewissen Grad mit der hysterischen Fan-Rezeption von "The Blair Witch Project"


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