"Stararchitekten sind gut"

Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 41/01 vom 10.10.2001

ARCHITEKTUR. Das Architekturzentrum Wien (AzW) eröffnet seine neuen Räume im MuseumsQuartier. AzW-Leiter Dietmar M. Steiner sprach mit dem "Falter" über seine prägenden Jahre, über das MuseumsQuartier, Japans Triumph über die Lederhose und die Ähnlichkeiten zwischen Hongkong und Bauernhöfen. 

Seit der Gründung im Jahr 1992 wird das Architekturzentrum Wien (AzW) vom Architekturpublizisten und Ausstellungskurator Dietmar M. Steiner geleitet. Der heute 50-jährige Steiner gehörte zu jener Generation von Architekturstudenten, die sich in den Sechziger- und Siebzigerjahren mit der im Nachkriegsösterreich vergessenen Moderne auseinander setzten. Als seine "erste architektonische Sozialisationsstufe" weist er die Arbeiten von Coop-Himmelb(l)au, Haus-Rucker-Co, Missing Link, Walter Pichler und Hans Hollein aus. Steiner selbst hat sich nie als Architekt betätigt, obwohl zahlreiche seiner architektonischen Überlegungen in die Ausstellungskonzeptionen und den soeben beendeten Umbau des


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