ARCHITEKTURZENTRUM WIEN: Kaffee unter türkischer Fliesendecke

Kultur | aus FALTER 41/01 vom 10.10.2001

Vor acht Jahren entstand im rechten Flügel des MuseumsQuartiers, im so genannten Staatsratshof, das Architekturzentrum Wien (AzW). Der jährliche Architekturkongress, Ausstellungen, die Handbibliothek, Publikationen und eine Internetdatenbank gehören zu der von Bund und Stadt Wien finanzierten Institution. Aus dem Provisorium ist nun eine 2000 Quadratmeter große Dauereinrichtung geworden. Die alten Räume sollen in Zukunft für historisch ausgerichtete Projekte und für Vorträge genutzt werden. Der neu bezogene Trakt umfasst einen Rundbau, in dem die Bibliothek und das Archiv untergebracht sind, und einen Raum für experimentelle Architekturprojekte. Im großen Saal wird die Eröffnungsausstellung gezeigt. Die beiden französischen Architekten Anne Lacaton und Jean Philippe Vassall haben die Cafeteria gestaltet, die mit ihrer türkischen Fliesendecke die wohl schönste gastronomische Einrichtung im MuQua geworden ist.

Die Eröffnungsausstellung "Sturm der Ruhe. What is Architecture?" wird am 10. Oktober, 18 Uhr, im Architekturzentrum Wien eröffnet.

Vom 9. bis zum 11. November findet dort der 9. Wiener Architektur-Kongress statt, der dem Thema der Eröffnungsausstellung gewidmet ist.


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