WUK im Widerstand

Stadtleben | NINA HORACZEK | aus FALTER 41/01 vom 10.10.2001

JUGEND. Die Beratungsstelle "Domino" für arbeitssuchende Jugendliche steht vor dem finanziellen Aus. Das WUK versucht nun, sich gegen Einsparungen bei den hauseigenen Jugendprojekten zu wehren. 

Die WUK-Jugendprojekte kämpfen ums Überleben. Besonders stark betroffen ist die Beratungseinrichtung "Domino", die Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf unterstützt. "Die ersten Anzeichen gab es bereits im März", meint WUK-Geschäftsführer Hans Flasch. Ein Fax des Arbeitsmarktservices (AMS), das vor kurzem im WUK einlangte, machte die schlimmsten Befürchtungen wahr: Der Vertrag mit "Domino" wurde vom AMS aufgelöst. Das WUK hat sich nun entschieden, das Projekt "Domino", das alleine im vergangenen Jahr über 1200 Jugendliche beraten hat, trotzdem weiterzuführen. Man versucht nun, anderswo Geld für die Jugendberatung aufzustellen. In der Zwischenzeit soll das "Domino" durch Gelder, die im WUK-Veranstaltungsbereich erwirtschaftet werden, am Laufen gehalten werden. "Sollten wir aber keine


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