Sideorders: Best of Suppe

Stadtleben | aus FALTER 41/01 vom 10.10.2001

Suppe zählt - so wie Fernsehen, Motorräder oder der Zippverschluss - zu den wirklich gloriosen Erfindungen der Menschheit. Umso unverständlicher ist es daher, dass es hierzulande zwar eine Menge Fernsehen, Motorräder und auch Zippverschlüsse gibt, man sich suppenmäßig aber nicht wirklich sehr aus dem Fenster lehnt. Das nebenan beschriebene "Vegie" füllt seine vegetarischen Suppen in große, schöne Näpfe, und es bleibt zu hoffen, dass da vielleicht zumindest einmal die Naschmarkt-Community mit der Kultivierung des Suppengenusses beginnt. Andere Suppenadressen sind folgende:

Zum Schwarzen Kameel, 1., Bognerg. 5, Tel. 533 89 67, Mo-Fr 9-23, Sa 8.30-23 Uhr.

Wieder einmal muss eines der ältesten Lokale der Stadt (und nebenbei eines der schönsten und originellsten) einen Trend aufgreifen, der seit einigen Jahren in den Metropolen dieser Welt eher von coolen und hippen Designerasiaten gepusht wird: Seit voriger Woche gibt es hier "soup to go", also herrliche Gemüse- oder Kraftsuppen im Pappbecher für Parkbank und unterwegs. Bravo!

Suppe & Co, 7., Neubaug. 5, Tel. 523 74 99, Mo-Fr 11-20, Sa 11-17 Uhr.

Das ehemalige Traditionsgasthaus "Zur Glocke" wurde zu Beginn des Jahres im Zeichen der Suppe ein bisschen umgestellt. Nicht so sehr die Gestaltung, aber dafür die Karte: Man fährt ein Suppenprogramm quer durch die ganze Welt, für wirklich grandiose Treffer braucht man allerdings doch ein bisschen Suppenglück.

Kiang Noodles, 6., Joanellig. 3, Tel. 586 87 96, Mo-Sa 18-4 Uhr.

Cool gestylte, unterirdische Stätte des asiatischen Nudel- und Suppenkultes. Thomas Kiang hat das Lokal nach Vorbild der Londoner "Wagamama"-Kette gestaltet, die Suppen sind teilweise äußerst bemerkenswert.


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