Lokale: Die Wohnzimmer

Stadtleben | aus FALTER 41/01 vom 10.10.2001

Wohin das eigene Wohnzimmer verlängert wird, hängt von vielen Faktoren ab: Geschmack, Geographie, Szenezugehörigkeit. Hier ein paar Tipps zum Ausprobieren:

Hinterzimmer (Foto), 7., Zollerg. 8.

Der cool designte Anbau des in die Jahre gekommenen Klassikers "Europa". Wem es im Hinterzimmer zu eng ist: Im Hauptgastraum vorn gibts (meist) dieselbe Musik.

Pulse, 7. Schottenfeldg. 3.

Ein Ableger der Gürtellokale. DJ-Culture und junge Menschen.

Blue Box, 7., Richterg. 8.

Der Klassiker. Immer noch/immer wieder angesagt. Jeden 1. Samstag an den Turntables: die Falter-Popschreiber Stöger/Fasthuber. Auch als Frühstückslokal beliebt.

Schikaneder, 4., Margaretenstr. 22.

Ursprünglich "nur" ein Programmkino, seit einiger Zeit auch noch eine der nettesten Lounges der Stadt. Stets recht voll, aber gut.

Wirr, 7., Burgg. 70.

Wer rechtzeitig kommt, erwischt einen Sofaplatz. Im Keller gibts auch einen Clubraum, in dem regelmäßig Party gemacht wird.

Jenseits, 6., Nelkeng. 3.

Plüschiges Extanzcafé. Super: Seit einiger Zeit sieht man hier weniger Werbefuzzis und mehr nette junge Menschen. Obacht: Getränke sind nicht ganz billig!

Flex-Café, 1., Donaukanal/Augartenbrücke.

Wem das Programm im großen Flex nicht passt: Das Mini-Flex nebenan wird auch von DJs beschallt.

Hobbythek, 7., Seideng. 15, (www.hobbythek.at).

Die Hobbylobby: winzig und witzig. Wer rein will, muss Clubmitglied werden. Nur samstags!

Roxy, 4., Operng./Faulmanng.

Plüschiges Kellerlokal, das von der Sunshine-Crew bespielt wird. DJ-Line. Gehobene Preise!

Subzero, 7., Siebensterng. 27 (www.subzero.at).

Der Hangout der HipHop-Fraktion. Im Keller gibts oft DJ- und MC-Battles.

Titanic, 6., Theobaldg. 11.

Ebenfalls ein Klassiker. Das Titanic will einfach nicht untergehen. Angeblich steigen hier noch immer die tollsten Partys. Na ja.


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