Der vielfarbige Kontinent

Extra | SUSANNE SCHABER | aus FALTER 41/01 vom 10.10.2001

SÜDAFRIKA. Nadine Gordimer und Achmat Dangor beschreiben in ihren Romanen die Schwierigkeiten im Südafrika nach der Apartheid: Es gibt nicht nur Schwarze und Weiße. 

Südafrika bekommt Farbe. Die Bilder in Schwarz und Weiß sind leicht koloriert, die Grenzen hin zu anderen Kulturen, Religionen und vergessenen Minderheiten durchlässig - auch in der Literatur. Sie verändert sich, nachzulesen bei Achmat Dangor oder auch Nadine Gordimer. Erstaunlich gerade bei Letzterer, denn eigentlich schreibt Gordimer seit den Sechzigerjahren an derselben Geschichte: ähnliches Personal, ähnliche Schauplätze, Charaktere, die in mehreren Romanen auftauchen, Querverweise auf frühere Bücher und gesellschaftliche Konflikte, die sich Seite für Seite weiterentwickeln. Jahrzehntelang hat die Schriftstellerin vom Schreibtisch aus gegen die Rassentrennung gekämpft. Nun begleitet sie Südafrika durch die diffizilen Jahre der Nach-Apartheid-Ära.

  "Ein Mann von der Straße" heißt der jüngste Band dieser


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