Tagtraum unter Tuchent

Extra | KIRSTIN BREITENFELLNER | aus FALTER 41/01 vom 10.10.2001

BUBENfANTASIE. In Elfriede Kerns Roman "Schwarze Lämmer" werden Hunde von einer Hexensekte geopfert, die möglicherweise gar nicht existiert. 

Die Bücher von Elfriede Kern geben Rätsel auf. Sie sind spannend und ein wenig beklemmend. Und am Ende steht man da wie der Ochs vorm Berg und fängt an zu überlegen, was das alles bedeuten mag. So auch in ihrem neuen Roman "Schwarze Lämmer": Wer ist der Bote, auf den der junge Arthur wartet? Muss seine ältere Schwester Ada - Erziehungsberechtigte nach dem Tod der Mutter - nun bei der Hexe Maja und ihrer Sekte im Wald bleiben? Der Opferung von jungen Hunden, schwarzen Lämmern und Honig sowie dreier Menschen (oder nur deren Zungen?) bis zum bitteren Ende beiwohnen? Oder denkt sich Arthur die Geschichten mit Arthur, seinem älteren Freund und Berater Majas nur aus? So wie die ganze Welt hinter der undurchdringlichen Hecke im Stadtpark, in dem er herumzustreunen pflegt, während Ada in der Pfarre arbeitet?

  Die Ähnlichkeiten in Personage


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