BEST OF NÖSTLINGER: Hugo, Gretchen, Gurkenkönig

Extra | aus FALTER 41/01 vom 10.10.2001

Die feuerrote Friederike (1970)

Nöstlingers aufmüpfig-fantastisches Debüt voller Sozialutopien. In Friederikes feuerroten Haaren, derentwegen sie verhöhnt wird, stecken Zauberkräfte. Gemeinsam mit der Annatante und der Kater-Katze bricht sie in ein utopisches Land auf, wo alle Menschen glücklich sind und kein Kind ausgelacht wird.

Dachs Verlag. 128 S., öS 204,- / e 14,83 (Neuauflage ohne Nöstlingers Originalillustrationen, dafür mit solchen von Barbara Waldschütz)

Der Spatz in der Hand und die Taube auf dem Dach (1974)

Ein spannender Versuch in Sachen wie viel Realität verträgt ein Kinderbuch: Bei vielen Kindern ist die wenig beschönigende Hinterhofgeschichte der zehnjährigen Lotte Prihoda, die kein eigenes Zimmer, sondern nur ein Gangklo als Rückzugsort hat, gar nicht gut angekommen.

Beltz & Gelberg. 93 S., öS 193,- / e 14,03

Wir pfeifen auf den Gurkenkönig (1972)

"Wir ist vertrieben sein von aufständiges Untertanen." Ein Gurkenkönig sitzt in der Küche und bittet um Asyl.

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