Gruß aus der Novaragasse

Extra | ANTONIO FIAN | aus FALTER 41/01 vom 10.10.2001

WIEN-ROMAN. Manfred Rumpl lässt in der Zirkusgasse ein buntes Völkchen exotischer Sympathieträger gegen ganz böse Haus- und Kampfhundbesitzer antreten.

Die Hauptfigur in Manfred Rumpls viertem Roman heißt Franz Maria Graf, ist, wie der Name fast unverschämt andeutet, Schriftsteller und, wie der Name sagt, über ihre sexuelle Disposition mit sich selber uneins. Hinter ihr liegt eine entsetzliche Kindheit, noch entsetzlichere Jugend. Die Eltern haben keine Gelegenheit ausgelassen, das "Wunschkind" zu quälen, haben mit übelsten Methoden das einzige von ihm geliebte und es liebende Menschenwesen, eine engelsgleiche serbische Studentin namens Zora, aus Österreich fort- und dadurch den Sohn in eine schwere Depression getrieben. Nichts Gutes ist an ihnen bis auf das eine, dass der Vater - einst ebenfalls Schriftsteller, dann erfolgreicher Versicherungskaufmann - genug Geld gemacht hat, um es, nach dem tödlichen Autounfall der Eltern, dem Sohn zu ermöglichen, aus der Steiermark nach


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