FORSCHER-BIO: Gregor Mendel

Extra | aus FALTER 41/01 vom 10.10.2001

Wissenschaftler können in drei Guppen eingeteilt werden. Eine Gruppe bilden jene, die Bleibendes für die Nachwelt produziert haben und deshalb schon zu Lebzeiten zu Stars werden. Das sind die Prototypen der Scientific Community, Genies wie Isaac Newton, Charles Darwin oder Albert Einstein. Dann gibt es die ganz normalen Wissenschaftler, die weder Bleibendes geleistet haben, noch Stars geworden sind. Und dann gibt es noch die Revolutionäre im Hinterzimmer, die ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse nie in einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen konnten und so erst posthum zu Berühmtheiten wurden - wenn überhaupt.

  Zu dieser Kategorie gehört der Brünner Augustinermönch Gregor Mendel, der stille Begründer der modernen Genetik, über den die US-amerikanische Wissenschaftsjournalistin Robin Marantz Henig nun ein Buch geschrieben hat. "Der Mönch im Garten" ist ein echter Infotainmentband: gut recherchiert, aber mit starker Schlagseite zum Atmosphärischen. Wer also auch an den


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