Filmen, filzen, fassen

Politik | NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 42/01 vom 17.10.2001

TERROR. Anschläge, Virenattacken, Bombendrohungen. Private Sicherheitsunternehmen bieten verängstigten Städten nun ihre Sicherheitskonzepte samt spottbilligem Hightech-Arsenal an. Doch wie sicher darf eine offene westliche Stadt werden? Wer wird gescreent? Wer muss draußen bleiben? Ein Vergleich mit Terror geplagten Städten macht unsicher.  FLORIAN KLENK und 

Bitte nennen sie die Stadt nicht, sonst werde ich gesteinigt", bittet Martin Wiesinger. Sein neues Projekt ist streng geheim und "äußerst sensibel". Kürzlich saß Wiesinger, Geschäftsführer des zweitgrößten österreichischen Bewachungsunternehmens, "Securitas", mit dem Bürgermeister einer niederösterreichischen Kleinstadt beisammen, um an einem neuen Konzept zu feilen. Damit sich seine Bürger künftig sicherer fühlen, will der Gemeindevorsteher in der Fußgängerzone seiner Provinzstadt Dutzende Überwachungskameras postieren und damit jeden Winkel der Einkaufsmeile filmen lassen. In einem Kontrollzentrum können


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