WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 42/01 vom 17.10.2001

Weder geschlossen noch erschöpfend

Die Ausstellung von Hannes Glaser in der ict - Franz Morgenbesser eröffnet eine Reihe von Vorstellungen, die weder eine geschlossene Einheit noch eine erschöpfende Behandlung des Themas "Sexualität im Kontext" sein wollen.

Was also will uns der Künstler mit der Ausstellung "Mr. Quickie" sagen?

Mit langem Atem und ...

Hannes Glasers Traum wäre ein Arbeiten mit langem Atem. Ein Arbeiten, das sich im Laufe seines Fortgangs beständig korrigiert ...

Was für eine Arbeit genau?

... wandelbar

Was er sich wünscht, ist eine gestreute und wandelbare Arbeit.

In der es worum geht?

Eine Probebohrung

Es geht darum, in einem vielschichtigen Boden einige Probebohrungen vorzunehmen. Ganz schön gewagt. Aber der Künstler ist sich dessen bewusst.

Eine Leuchtbombe, gleichsam

Er weiss, dass es unvorsichtig ist, gleichsam als Leuchtbombe eine Ausstellung zu konzipieren, die ständig auf kommende Erfolge anspielt.

Hier herrscht Erklärungsbedarf.

Sexualität als Metapher

Darum möchte Hannes Glaser unterstreichen, dass die Sexualität ihm als Metapher für ein allgemeines Problem gilt, das er seit über 40 Jahren verfolgt und das ihn seit über 50 Jahren verfolgt. Es ist das Problem, das fast alle seine Arbeiten bestimmt.

Ah ja.

John der Woche

Ein geniales, verbales Webmuster, aus dem Schandmaul Billy seinen gefeierten Starkollegen sowie der ganzen Branche an diesem Jubeltag einen roten Teppich strickt.

Über Billy Crystals Oscar-Reden.


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