TERMINE: Von Medea bis Delirium

Kultur | aus FALTER 42/01 vom 17.10.2001

Eröffnet wird das neue Schauspielhaus am 23.10. mit einer Prosafassung des Euripides-Klassikers um die heimatlose und kindermordende "Medea". Co-Intendant Barrie Kosky besorgt nicht nur die Regie, sondern auch die Musik, gespielt wird auf Deutsch und Kroatisch. Das multikulturelle Schauspielteam stammt aus Österreich, Deutschland, Nigeria und der Türkei; Medeas Kinder rekrutieren sich aus den Wiener Sängerknaben. Festes Ensemble gibt es im Schauspielhaus keines, bestimmte Schauspieler werden aber öfter zu sehen sein - darunter die gebürtige Kroatin Melita Jurisic, die in Australien schon mit Kosky zusammengearbeitet hat und nun die Medea verkörpert. Das Regiekonzept bedingt eine Verkleinerung des Zuschauerraums auf 55 Plätze; es ist also ratsam, rechtzeitig zu reservieren.

  Parallel zu "Medea" findet eine Reihe von Eröffnungskonzerten statt. Am 27.10. stellt Max Nagl seine neue CD "Wien-West" - mit Klängen über/mit/vom Westbahnhof - vor; am 28.10. spielen Otto Lechner (Akkordeon),


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