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Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 42/01 vom 17.10.2001

KUNST. Die Ausstellung "Televisions. Kunst sieht fern" in der Kunsthalle zeigt Kunst, die irgendwie mit Fernsehen zu tun hat. 

Wieso überhaupt eine Ausstellung über Kunst und Fernsehen?", grübelt der New Yorker Kurator Joshua Decter. Nervös läuft er an den halb ausgepackten Kisten vorbei - nur noch wenige Tage bis zur Eröffnung! - und beantwortet schon einmal Fragen, die noch gar nicht gestellt wurden: "Nein, das Fernsehen ist kein Ort mehr für künstlerische Experimente. Es wird immer das Beste und das Schlechteste jeder Gesellschaft verkörpern, weil es Ausdruck unseres Selbst ist."

  Der New Yorker Kurator Joshua Decter arbeitet auch als Kunstkritiker und Theoretiker und kennt daher die Einwände gegen eine globale Behandlung des Themas Kunst und TV. Er begibt sich zu einem vier Meter langen und ein Meter schmalen Zelt, in dem ein Video läuft, welches das Szenario der amerikanischen TV-Serie "Fantasy Island" nachstellt. Diese Arbeit des mexikanischen Künstlers Miguel Calderón


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