Brunnen vor dem Biere

CHRISTOPHER WURMDOBLER | Stadtleben | aus FALTER 42/01 vom 17.10.2001

BRAUEREI. Das Ottakringer Bier wird mit Wasser aus der eigenen Quelle gebraut. Jetzt wurde die über hundert Jahre alte Brunnenanlage neu gestaltet. 

Da pass ich gar nicht dazu", meinte Architekt Franz Madl, als er sich auf dem Gelände der Ottakringer Brauerei mit drei Vorarlberger Wienern fürs Gruppenfoto aufstellte: Brauerei-Vorstand Siegfried Menz, Künstler Tone Fink und Pater August Paterno. Letzterer gab dort einem Brunnen den Segen, den es bereits seit über hundert Jahren gibt und mit dessen Wasser die Ottakringer Brauerei ihr Bier braut.

  Quellwasser mitten in Wien: Während viele Brauereien ordinäres Trinkwasser zum Brauen benutzen, zapft man bei Ottakringer die eigene Quelle an. Das hat Tradition. Wassermangel war um 1900 der Grund dafür, dass viele Wiener Brauereien zusperren mussten. Die Ottakringer Biermacher hatten da bereits am Rande des Werksgeländes ihren Brunnen, im Volksmund auch "Millionen-Gulden-Brunnen" genannt. Erst die zweite Wiener Hochquellwasserleitung,

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